Coming in – ein ganz besonderes Coming out!

Ich bin kein großer Fan von Deutschen Filmen – aber dieser ist wirklich gut gemacht. Kostja Ullmann und die einfach bezaubernde Aylin Tezel überzeugen in ihren Rollen. Das Bildmaterial ist hervorragend gewählt und Berlin sieht plötzlich sogar im tiefsten Neukölln glamourös und edel aus. Die Story ist überraschend: Der schwule Star-Frisör, der nur Männer bedient und seinen Namen jetzt auf Kosmetikprodukte mit französischen Namen bannt, verliebt sich in die Neuköllner Kiez-Friseurin. Regisseur Marco Kreuzpaintner hat eine romantische Komödie gedreht, die“Schwul“ und „Hetero“ köstlich aufs Korn nimmt. Herrlich überdreht und wirklich mit viel Sinn für Ästhetik und Feingefühl, macht das Zuschauen einfach nur Spaß. Schließlich ist das Motto: Hauptsache Liebe! „Das ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Mit einem auf den ersten Blick außergewöhnlichen Liebespaar.“ , so Ullmann. Weil es sein Ehrgeiz war, die Rolle bis hin zu jeder Handbewegung bei der Arbeit im Friseursalon glaubwürdig zu spielen, absolvierte Kostja Ullmann bei einem der Besten des Fachs, bei Shan Rahimkhan, eine Turbolehre zum Friseur.

Wertung ***** von 5 Sternen!

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